Vor gut einer Woche war ich im Franche-Comté unterwegs, das Wetter meinte es gut, und ich konnte wieder in französischem Lebensgefühl schwelgen. Einsame Dörfer, in denen es nur eine Boulangerie gab, weite Felder und ab und zu ländliche Köstlichkeiten.
Das Fortbewegungsmittel: Das Kaltblutpferd Malice und eine Roulotte, ein Zigeunerwagen. Kochen konnte man in ihm, meist war es so einsam, dass es auch nicht in Betracht kam, ein Restaurant aufzusuchen, denn es gab einfach keines. Und auch Schlafmöglichkeiten für bis zu fünf Personen bietet ein solcher Wagen.
Ein Vorteil, der in der Reisebeschreibung nicht erwähnt wurde: Wir reisten in einer Kolonne von fünf Wagen. So mussten sich nicht alle Gedanken um die Route machen, das Kutschen erforderte schon genügend Konzentration. Die tägliche Strecke betrug um die zehn Kilometer, das reichte auch. Ab und zu lagerten wir in der Nähe eines Flusses oder eines Freibades, eine willkommene Abwechslung. Und immer wieder nach dem Rechten schaute Damien, dem die wunderbaren und gutmütigen Pferde gehören.
http://www.france-ecotours.com/112-0-zigeunerwagenferien.html

