Die Zitrone liegt in der Graefestraße, nach der Bergmannstraße wohl die netteste Straße in Kreuzberg. Wir kommen gerne sowohl zum Mittagessen als auch Abend hier her. Die Karte wechelt häufiger und bietet mediterran angehauchte Gerichte, aber auch die ein oder anderen schwäbischen Spätzle habe ich hier schon bekommmen. Was die Karte auf den ersten Blick nicht vermuten lässt, ist die super Qualität der wirklich leckeren Speisen. Das tröstet einen dann auch über die (für Berlin) mal etwas größere Ausgabe von 15,90 € für das Saltimbocca hinweg.
Der Gastraum ist großzügig mit den typischen Bistromöbeln eingerichtet und im Sommer kann man natürlich draußen sitzen. Lauschig ist der große offene Kamin in der Ecke, leider habe ich ihn noch nicht befeuert erlebt.
Fazit: Forget Bergmannkiez – go Graefekiez!




Direkt am U-Bahnhof Südstern ist die italienische Trattoria Ovid. Im Sommer kann man schön draußen auf dem breiten Gehweg sitzen und die Sonne genießen. Weil es auch einen Mittagstisch gibt, war ich mit meinen Kollegen in letzter Zeit öfters dort zu Mittag essen. Die Karte bietet dann eine Auswahl der Standard-Gerichte zum reduzierten Preis. Die Portionen sind allerdings nicht reduziert, im Gegenteil: sie sind sogar ziemlich mächtig. 
Noch bis zum 21. Februar habt ihr die Möglichkeit, den Klamauk der beiden australischen Comediens live in Berlin zu erleben. Allerdings sollte man der englischen Sprache mächtig sein, denn die beiden reden wie ein Wasserfall und wie so oft im Englischen, beruht vieles auf Wortwitz. Generell sind einige der Sketche bereits bekannt: eine der ersten Szenen erinnert stark an Ottos „Der menschliche Körper“ („Auge an Großhirn…“) oder das sich durchs gesamte Programm ziehende Konzept der Fernbedienung mit Schnellvorlauf, Rücklauf, Pause-Taste (und diversen Spezialknöpfen…) war in einem Film mit Adam Sandler schon einmal zu sehen. Einmalig allerdings ist, wie exakt durchchoreografiert das alles dargeboten wird und auch alle Geräuscheffekte live von den Darstellern selbst erzeugt werden.

