Leider muss man auch mal schreiben, was man eben NICHT genießen kann, damit der werte Leser gewarnt ist. Auf der Plattform Qype findet man zum Steakhaus San Diego in der Voigstr. in Berlin Friedrichshain ganz unterschiedliche Bewertungen von ganz toll bis ganz mies. Ich schließe mich den “ganz miesen” an. Wollte das Ganze doch mal ausprobieren.
Wir teilten uns als Vorspeise die Überbackenen Champignons:
Geschmacklose, mit Sahne übergossene und achtlos mit Käse beworfene kleine Dinger, serviert in einer Art Krankenhaus-Schüssel (so ein Metallding), nicht schmackhaft.
Der Salat: Ich weiß nicht, was für eine Sauce das gewesen sein soll, das Hausdressing, es schmeckte vorwiegend nach Mayonnaise, oder besser Mayonnaisen-Suppe mit Salatblatteinlage. Der oben schwimmende Feta hätte des neutralen Geschmacks wegen auch als Tofu durchgehen können. Habe ich liegengelassen.
Das 200g Filetsteak, laut Karte und Internet “das zarteste Stück vom Rind” kam relativ kühl auf dem Teller daher. Jedenfalls weigerte sich die Kräuterbutter hartnäckig, ihren Aggregatzustand zu ändern von fest zu flüssig. [mehr]







Goodtime gibt es drei mal in Berlin, ich war zum Mittagessen in der Chausseestraße. Die Einrichtung dieser Filiale ist Mitte-hip: leicht unterkühlt ganz in Weiß, mit Farbtupfern von den moderne Lichtinstallationen und großformatigen Wanddekorationen. Die Meinungen darüber gehen stark auseinander, aber eigentlich gefällt mir das Ambiente. Besonders die Stühle fand ich schön, bis ich merkte, dass sie aus Plastik sind und mit ihrem Gartenstuhl-Flair nicht gerade zum Gesamteindruck passen. Aufgrund der enormen Konkurrenz in der Gegend war es bei unserem Besuch nicht besonders voll, daher war der Geräuschpegel des recht halligen Raumes nicht störend hoch, jedoch könnte ich mir vorstellen, dass es ganz schön laut werden kann, wenn alle Tische besetzt sind. Apropos: die Tische stehen wirklich unangenehm eng zusammen, selbst das Personal kommt da kaum durch. 

