Beim gestrigen Genießerzeit-Hopping im Brewbaker in Moabit habe ich mich an etwas Exotisches gewagt: Wasserbüffel-Ragout auf Tagliatelle.
Das ist für mich als Nicht-Fleisch-Fan schon ein gewaltiges Abenteuer, aber so etwas konnte ich mir nicht entgehen lassen! Das “Risiko” hat sich gelohnt, der Büffel ist wie erwartet Rindfleisch, aber mit Wildgeschmack. Angerichtet als Geschnetzeltes, das Fleisch scharf angebraten mit Champignons in Sahnesoße auf den Bandnudeln genau mein Geschmack.
Ich bin mir nicht sicher, ob es irgendwo in dieser Stadt noch einmal Wasserbüffel auf der Speisekarte gibt, deshalb würde ich empfehlen, demnächst mal im Brewbaker vorbeizuschauen und gleich noch das selbstgebraute Bier und das selbstgebackene Treber-Brot zu kosten.

Direkt am U-Bahnhof Südstern ist die italienische Trattoria Ovid. Im Sommer kann man schön draußen auf dem breiten Gehweg sitzen und die Sonne genießen. Weil es auch einen Mittagstisch gibt, war ich mit meinen Kollegen in letzter Zeit öfters dort zu Mittag essen. Die Karte bietet dann eine Auswahl der Standard-Gerichte zum reduzierten Preis. Die Portionen sind allerdings nicht reduziert, im Gegenteil: sie sind sogar ziemlich mächtig.
Noch bis zum 21. Februar habt ihr die Möglichkeit, den Klamauk der beiden australischen Comediens live in Berlin zu erleben. Allerdings sollte man der englischen Sprache mächtig sein, denn die beiden reden wie ein Wasserfall und wie so oft im Englischen, beruht vieles auf Wortwitz. Generell sind einige der Sketche bereits bekannt: eine der ersten Szenen erinnert stark an Ottos „Der menschliche Körper“ („Auge an Großhirn…“) oder das sich durchs gesamte Programm ziehende Konzept der Fernbedienung mit Schnellvorlauf, Rücklauf, Pause-Taste (und diversen Spezialknöpfen…) war in einem Film mit Adam Sandler schon einmal zu sehen. Einmalig allerdings ist, wie exakt durchchoreografiert das alles dargeboten wird und auch alle Geräuscheffekte live von den Darstellern selbst erzeugt werden.


